Achtsamkeit heißt, den Moment bewusst wahrzunehmen und zur Ruhe zu kommen. Sie hilft dir, Stress zu reduzieren und wieder mehr bei dir selbst anzukommen.
Identifizierung, Reduzierung und Vermeidung von beruflichen und privaten Stressauslösern, welche sich negativ auf das seelische und geistige Wohlbefinden auswirken.
Behutsam auf sich und seine Bedürfnisse (z. B. Erholung, Entspannung, soziale Ausgleichskontakte, Freizeitaktivitäten) achten.
In der letzten Zeit zu kurz gekommene Aktivitäten, welche Freude bereiten, wieder aufnehmen und mit Bewusstem Umgang mit beruflichen Reizen am freien Wochenende oder im Urlaub (z. B. Diensthandy ausschalten, Laptop außer Sichtweite verstauen).
Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung (Übernahme neuer Aufgaben im Unternehmen, Positionswechsel, Fort- und Weiterbildung etc.) mit dem unmittelbaren Vorgesetzten besprechen.
ist ein wichtiger Ansatzpunkt für Achtsamkeit und Entspannung. Durch die Atmung können das Stressempfinden und der Gemütszustand reguliert werden.
1. Sitzen oder stehen Sie mit aufrechtem Rücken
und entspannen Sie Ihre Schultern bewusst.
2. Schließen Sie die Augen und legen Sie Ihre Hand
auf den Bauch.
3. Richten Sie Ihre volle Aufmerksamkeit auf Ihren
Atem: Atmen Sie tief durch die Nase in den Bauch
ein.
Fühlen Sie, wie die Atemluft durch die Nase
fließt, mühelos in Ihren Körper einströmt, Ihr Bauch
sich weitet und die Luft sich in Ihrem Körper
verteilt. Spüren Sie beim Ausatmen, wie die Luft
wieder aus dem Bauch herausfließt, die
Bauchdecke sich wieder senkt und wie der
Luftstrom durch die Nase nach außen strömt.
Nehmen Sie auf diese Art zehn bewusste
Atemzüge.
Stellen Sie sich 1–3 Mal am Tag einen
Wecker, der Sie an den Atem-Anker erinnert.
1. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wirbelsäule aufrecht
ist. Es ist egal, ob Sie stehen, sitzen oder liegen.
2. Legen Sie Ihren Fokus für 1–2 Minuten auf einen
Körperteil Ihrer Wahl. Wie fühlt es sich an?
Bewegen Sie dieses Körperteil in verschiedene
Richtungen. Wie fühlt sich das an? Welche
Muskeln arbeiten für die Bewegung dieses
Körperteils?
3. Legen Sie den Fokus auf Ihre gesamte
Körperhaltung. Wie ist Ihre Haltung? Welche
Muskeln sind angespannt? Welche sind entspannt?
4. Besonders effektiv: „Scannen“ Sie Ihren Körper
mental von Kopf bis Fuß und gehen Sie dabei in
alle Körperteile. Das heißt: Beim Kopf fangen Sie
am Haaransatz an, gehen zur Stirn, zu den
Augenbrauen, zur Nase, den Wangenknochen,
Ohren, Lippen, bis hin zum Hals und so weiter.
Scannen Sie Ihren Körper so weit, bis Sie bei den
Zehenspitzen angekommen sind.
1. Suchen Sie sich drei kleine Tätigkeiten aus Ihrem
Alltag heraus und führen Sie sie achtsam durch.
Ganz egal, welche.
:(1) Wenn Sie das Haus verlassen, nehmen Sie drei
tiefe und bewusste Atemzüge.
(2) Wenn Sie den Klodeckel zuklappen, tun Sie es
achtsam.
(3) Immer wenn Sie vor einer roten Ampel stehen,
fokussieren Sie sich komplett auf die Farbe der
Ampel.
2. Beachten Sie: Egal, welche drei Dinge Sie sich aussuchen – fühlen Sie, wenn möglich, alle Ihre
Sinne, Ihren Atem und Ihren Körper, während Sie
diese Tätigkeiten achtsam ausführen.
1. Unterbrechen Sie Ihre jetzige Tätigkeit und
fokussieren Sie sich auf den gegenwärtigen
Moment und die Situation.
2. Aktivieren Sie Ihre Sinne. Was sehen Sie? Was
hören Sie? Nehmen Sie bestimmte Gerüche war?
Was fühlen Sie in diesem Moment? Welchen
Geschmack haben Sie im Mund? In diesem Schritt
trainieren Sie Ihre Sinne.
3. Fokussieren Sie sich für einige Momente auf Ihre
Gedanken. Was denken Sie gerade? Sind es
positive oder negative Gedanken? Ändern und
bewerten Sie Ihre Gedanken nicht, sondern
beobachten Sie sie einfach und nehmen Sie sie
wahr.
4. Optional: Stellen Sie sich einen Wecker zur
Erinnerung an die Übung und machen Sie den 3-
Minuten-Taucher wenn möglich einige Male am
Tag.
Der Wald ist ein Ort der Ruhe und Erholung, an dem wir dem Alltag entfliehen. Das bewusste Erleben von Naturgeräuschen und -gerüchen hilft, Stress abzubauen und den Geist zu klären.
Eine einfache Übung für mehr Ruhe und Konzentration ist die sogenannte 4x4-Atmung. Suche dir dafür einen ruhigen Platz im Wald oder gehe langsam weiter, während du dich auf deinen Atem konzentrierst.
4 Sekunden langsam durch die Nase einatmen
4 Sekunden den Atem halten
4 Sekunden langsam ausatmen
4 Sekunden warten, bevor du wieder einatmest
Statt gedanklich schon beim nächsten Termin oder To-do zu sein, konzentrierst du dich ganz auf den Moment.
Gehe dafür langsamer als gewöhnlich und spüre bewusst, wie deine Füße den Boden berühren.
Vielleicht nimmst du weichen Waldboden, kleine Äste, Kies oder Wurzeln unter deinen Schuhen wahr. Beobachte, wie sich dein Gewicht bei jedem Schritt verlagert und wie sich dein Körper bewegt.
Nimm dir einen Moment Zeit und richte deine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf das, was dich umgibt:
Höre auf das Rascheln der Blätter, Vogelstimmen oder den Wind zwischen den Bäumen.
Nimm wahr, wie die Luft riecht – vielleicht frisch, erdig oder nach Regen. Beobachte Licht, Farben und Bewegungen in der Natur. Spüre die Temperatur, den Wind auf der Haut oder den Untergrund unter deinen Füßen.
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